Digitalisierung

Die Digitalisierung schreitet voran

Seit Anbeginn der Corona-Krise ist die Digitalisierung für viele Menschen kein Schlagwort mehr, sondern ein ernst zu nehmendes Thema. Auch der Räbhof sieht sich mit den komplexer werdenden Anforderungen von aussen immer mehr mit der Planung und Umsetzung von digital getriebenen Lösungen konfrontiert. Aus diesem Grund wurden im letzten Jahr mehrere Projektgruppen gegründet, welche in drei Kernbereichen Softwarelösungen untersuchen, um den Mitarbeitenden mit geeigneten digitalen Prozessen den Arbeitsalltag erleichtern zu können.

Uns ist bewusst, dass Software niemals die Lösung alleine darstellt. Gute Programme sollen in erster Linie den Menschen unterstützen und nicht umgekehrt. Daher ist es für uns wichtig, die Software auf Herz und Nieren zu prüfen um festzustellen, ob sie den hohen Anforderungen genügt.

Geplant ist, dass im kommenden Jahr ein Klienteninformationssystem und ein Zeiterfassungssystem eingeführt werden. Das Klienteninformationssystem soll die Fülle an vorhandenen Word- und Exceldokumente, welche im Einsatz sind, ersetzen. Da es bereits seit mehr als zehn Jahren solche Programme auf dem Markt gibt, sind wir optimistisch ein gutes Produkt zu finden. Erste Ergebnisse stimmen uns sehr zuversichtlich, dass wir eine geeignete Lösung finden.

Die Einführung eines modernen Zeiterfassungssystems ist vor allem auf die rechtliche Entwicklung im Personalbereich zurückzuführen. In den letzten Jahren wurden viele Gesetze erlassen, welche die Arbeitszeiten in der Schweiz betreffen. Zudem managen wir bei uns alles noch mit Exceltabellen, was zusätzlich bereichsübergreifende Prozesse verlangsamt. Auch hier erhoffen wir uns eine Vereinfachung.

Ein weiteres Teilprojekt stellt unsere Access-Datenbank dar. Während fast dreissig Jahren sammelten sich viele Adressen von Spendern und Freunden des Räbhof an. Die Handhabung gestaltet sich aufgrund der Menge mittlerweile als zeitintensiv, da auch viele technologische Schnittstellen hinzugekommen sind. Daher untersuchen wir die Möglichkeit, die Adressen in unser ERP-Programm ABACUS einzubinden.

Die Digitalisierung wird nach den Projekten nicht abgeschlossen sein. Aufgrund der rasanten technologischen Entwicklung wird dieses Thema uns bestimmt noch weitere Jahre beschäftigen.

Die Entwicklung des Räbhofs ist und bleibt somit auch in den kommenden Monaten und Jahren spannend.